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null Event: ADV E-Government Konferenz 2015

MedAT - Aufnahmeverfahren Medizin

Seit dem Jahr 2013 werden an den Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck einheitliche Aufnahmeverfahren für Humanmedizin und Zahnmedizin durchgeführt. Mit über 12.000 in- und ausländischen Studienwerber/innen stellt die Abwicklung der Studienplatzvergabe eine große Herausforderung für die Organisationsteams der beteiligten Universitäten dar.

Ende 2013 hat aforms2web im Auftrag der Medizinischen Universität Wien eine den österreichischen E-Government Richtlinien entsprechende Online-Lösung umgesetzt welche die Anmeldung, die Bezahlung der Kostenbeteiligung mittels E-Payment sowie die Statusanzeige im Aufnahmeverfahren ermöglicht. Nach der Registrierung erhalten Studienwerber/innen alle personenbezogene Informationen wie Anmeldebestätigung, Testeinladung mit Sitzplatz, Anwesenheitsbestätigung, Testergebnis, Studienplatzangebot bzw. Studienplatzabsage, Studienplatzreservierungsmöglichkeit bzw. Studienplatzablehnungsmöglichkeit und Studienplatzerteilung, in ihrem MedAT-Postfach zugestellt. Für Mitarbeiter/innen der Medizinischen Universitäten wurde als Teil der Lösung eine interne Webanwendung umgesetzt. Diese dient der Administration und Studienwerber/innen-Kommunikation in allen Phasen des Aufnahmeverfahrens. Es werden alle Prozesse im Aufnahmeverfahren - von der Anmeldung, bis zur Zulassung - in der MedAT-Webanwendung abgebildet.

Die Vorteile der Ende Februar 2014 in Wien und Innsbruck erstmals eingesetzten Lösung zeigten sich sofort in einer deutlich reduzierten Anzahl von Rückfragen zum Verfahren durch Studienwerber/innen. Erhebliche Einsparungen im Verwaltungsaufwand wurden auch durch die Möglichkeit der direkten Zuordnung von eingehenden Kostenbeiträgen mittels E-Payment erreicht. Nach mehr als 9.400 Online-Anmeldungen 2014 an beiden Studienorten und weiteren Verbesserungen für das Studienjahr 2015/16 überzeugt das System für das Aufnahmeverfahren durch Vereinfachung der Kommunikation mit den Studienwerber/innen und die damit verbundene Reduktion des Verwaltungsaufwandes.

Der Vortrag beschreibt die Ausgangslage, Herausforderungen und Vorgangsweise zur Umsetzung der Online-Lösung und zeigt auch interessante Aspekte für den Einsatz von E-Payment im E-Government auf.

Vortragender:

Mag. Joachim Punter
Medizinische Universität Wien

Wann & Wo:

Kleiner Salon - TOP 319
13:30 Uhr

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